Im Präsenzunterricht ist das in Mathe auch kein Problem. Ich habe immer für alle Gummibänder und schwarze Bohnen dabei. Manchmal auch Pappbecher und Murmeln, Legos (Werbung) und dann erkläre ich im Morgenkreis, die Schüler machen Vorschläge, wir bilden Gruppen.... es gibt so viele Möglichkeiten.
Seit 18 Wochen gibt es nun aber bei uns keinen Präsenzunterricht mehr. Und es sieht auch vorerst nicht danach aus, dass wir wieder in die Schule zurück können. Und die Malaufgaben, die stehen trotzdem an.
Also habe ich für meine Schüler kurzerhand eine kleine Präsentation erstellt. Der kleine Professor erklärt, wie man mit Bohnen und Gummiringen Plus- und Malaufgaben legen kann. Er erklärt wie man die Gruppen erkennt, und wie viele Elemente in einer Gruppe sind. Und dann gehts los.
In seinem Labor hat der kleine Professor zwei Glücksräder stehen. Mit einem kann man die Zahl der Gummiringe erdrehen, mit dem anderen die Zahl der Bohnen. Dann kann man die Aufgabe legen, die Plusaufgabe malen und sie nachher zur Malaufgabe umwandeln.
Das hilft den Schülern dabei selbständig zu üben und gleichzeitig das Gefühl zu haben, dass sie nun der Herr der Lage sind. Also im Vergleich: Wenn ich für alle die gleichen Aufgaben vorgebe, dann ist das vorbestimmt und Pflicht... und so hoffe ich, dass die Schüler daran Spaß haben werden, die Aufgaben mit dem Professor auszuwählen. Und zum Thema Differenzierung: Wenn jemand eine sehr große Aufgabe erdreht, dann darf er einfach eine neue machen. So sehe ich dann, wer sich schon, wie viel zutraut.
Die Datei bekommen meine Schüler mit ihrem Wochenplan. Aber ich hoffe natürlich, dass ich sie im nächsten Schuljahr schon wieder im Präsenzunterricht einsetzen kann, denn klar am Whiteboard funktioniert die Powerpoint Datei ja auch....Hier könnt ihr sie gratis downloaden.


