aber auch nur etwas. Die Sommerferien sind zu 2/3 vorbei. Sie waren mit dem Vulkanausbruch, der Hilfaktion, dem 5.9 Erdwackler von Anfang der Woche und unserem Kurzurlaub am Meer spannender, als erwartet. Aber eines habe ich euch ja noch gar nicht erzählt. Nachdem der Vulkanausbruch ja nicht nur Mensch, sondern auch so manche Vierbeiner getroffen hat, haben wir kurzerhand einen Hund adoptiert. Bei uns herrscht eh immer so ein allgemeines Chaos, da passt doch ein Vierbeiner noch gut hinzu.
Der Hund hat ein Hinkebein und er hatte eine schlimme Prellung an den Rippen. Sein linkes Ohr ist kaputt, da fehlt ein Stück. Aber nach dem Tierarztbesuch stand schnell fest, dass er wieder auf die Beine kommt... Er war wohl mit einem Auto zusammengestoßen, so dass sich eine Golfball große Kugel gebildet hat, die der Tierarzt absaugen musste. Außerdem hat das zerrissene Ohr im wahrsten Sinne des Wortes tierisch geblutet. Aber auch dass ließ sich klären...irgendwie. 3 Tage hat er dann geschlafen, und sich betüddeln lassen. Danach ist er 3 Tage verschwunden. Wir denken, er hat sein Dorf vermisst. Dann saß er wieder vor der Tür. Und nun ist der kleine Wildfang Teil unserer Familie.
Darf ich vorstellen? Hier ist unser Moquillo. Eigentlich sollt er Chiquillo heißen. Das wollte meine Tochter nicht richtig aussprechen, und nun ist es eben Moquillo.
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Klettaufgaben mit integrierten Aufbewahrungstäschchen...
oder wie ich den Kampf gegen das Laminiergerät fast gewonnen hätte (habe)!
Ich hatte mir vorgenommen, für meine Schüler in diesem Jahr ganz viele manipulierbare Übungen zu gestalten. Neben den Arbeitsblättern sollte es immer etwas tastbares, zum knibbeln für die Motorik und auch für die Wahrnehmung geben. Und dann habe ich gestern festgestellt, dass es schon März ist und ich außer dem Bienensudoku noch nichts mit Klettband gebastelt habe.
Also habe ich mich mitten in der Nacht an den Computer gesetzt und mit den neuen Figuren Bildern und Baustein Clip Arts eine Klettmappe erstellt.
Ich habe vor (wie schnell weiß ich noch nicht...) für alle Malreihen so ein Material zu erstellen. Aber nun erstmal zum Kampf mit dem Laminiergerät. Ihr kennt es sicher. Man macht ein Material mit Kleinteilen und nach ein paar Tagen ist die Hälfte davon verschwunden.
Mein smartes Ziel: Das Material muss einen Platz haben, wo es seine Kleinteile selbst beherbergt, man sie im Auge hat und sie trotzdem nicht so leicht verloren gehen. Dazu hielt ich es für nötig, das Laminiergerät zu überzeugen, gleich solche Taschen mitzulaminieren.
Die ersten Versuche waren ein Desaster. Aber dann hab ich den Trick gefunden.
Also: Man bereite das Material vor, das man laminieren will, dann schneidet man ein extra Stück Laminierfolie in der Größe in der man die Tasche haben will und lege es falsch herum unter die Hauptlaminiertasche.
Dann schneidet man die Haupttasche mit einem Cutter ein, wo der Eingriff nachher sein soll. Damit das Laminiergerät die Sachen nicht zusammenklebt, bietet es sich an einen Papierstreifen durch den Schlitz zu schieben.
Dabei ist nur wichtig, dass dieser hinter beiden Laminierfolien (also der Haupttasche und dem Stückchen) liegt, sonst hat man zwar eine Tasche, aber mit einem Schild... so wie im Foto zu sehen...
So... und entstanden sind drei differenzierte Klett Aufgaben zur Zweierreihe, die ich demnächst im Unterricht einsetzen will.
Ich habe mir gedacht, die Schüler, die sich Malaufgaben schwer vorstellen können, sollen öfter die Chance bekommen Malaufgaben zu legen / kletten. Außerdem sollen die Schüler darüber sprechen lernen, was sie tun und da bieten sich die Legos an. Die kennen auch meine Fremdsprachen Schüler und können dann sagen, du brauchst 4 Legosteine mit 2 Konnektoren oder so...
Falls jemand von euch gern diese wagemutige Laminieraktion probieren möchte: das Set zur zwei steht euch gratis zur Verfügung! Mit Klick auf das Cover kommt ihr zum Material.
Ich hatte mir vorgenommen, für meine Schüler in diesem Jahr ganz viele manipulierbare Übungen zu gestalten. Neben den Arbeitsblättern sollte es immer etwas tastbares, zum knibbeln für die Motorik und auch für die Wahrnehmung geben. Und dann habe ich gestern festgestellt, dass es schon März ist und ich außer dem Bienensudoku noch nichts mit Klettband gebastelt habe.
Also habe ich mich mitten in der Nacht an den Computer gesetzt und mit den neuen Figuren Bildern und Baustein Clip Arts eine Klettmappe erstellt.
Ich habe vor (wie schnell weiß ich noch nicht...) für alle Malreihen so ein Material zu erstellen. Aber nun erstmal zum Kampf mit dem Laminiergerät. Ihr kennt es sicher. Man macht ein Material mit Kleinteilen und nach ein paar Tagen ist die Hälfte davon verschwunden.
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| Malreihen spielerisch lernen |
Mein smartes Ziel: Das Material muss einen Platz haben, wo es seine Kleinteile selbst beherbergt, man sie im Auge hat und sie trotzdem nicht so leicht verloren gehen. Dazu hielt ich es für nötig, das Laminiergerät zu überzeugen, gleich solche Taschen mitzulaminieren.
Die ersten Versuche waren ein Desaster. Aber dann hab ich den Trick gefunden.
Also: Man bereite das Material vor, das man laminieren will, dann schneidet man ein extra Stück Laminierfolie in der Größe in der man die Tasche haben will und lege es falsch herum unter die Hauptlaminiertasche.
Dann schneidet man die Haupttasche mit einem Cutter ein, wo der Eingriff nachher sein soll. Damit das Laminiergerät die Sachen nicht zusammenklebt, bietet es sich an einen Papierstreifen durch den Schlitz zu schieben.
Dabei ist nur wichtig, dass dieser hinter beiden Laminierfolien (also der Haupttasche und dem Stückchen) liegt, sonst hat man zwar eine Tasche, aber mit einem Schild... so wie im Foto zu sehen...
So... und entstanden sind drei differenzierte Klett Aufgaben zur Zweierreihe, die ich demnächst im Unterricht einsetzen will.
Ich habe mir gedacht, die Schüler, die sich Malaufgaben schwer vorstellen können, sollen öfter die Chance bekommen Malaufgaben zu legen / kletten. Außerdem sollen die Schüler darüber sprechen lernen, was sie tun und da bieten sich die Legos an. Die kennen auch meine Fremdsprachen Schüler und können dann sagen, du brauchst 4 Legosteine mit 2 Konnektoren oder so...
Falls jemand von euch gern diese wagemutige Laminieraktion probieren möchte: das Set zur zwei steht euch gratis zur Verfügung! Mit Klick auf das Cover kommt ihr zum Material.
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| Klettmappen Vorlage - Multiplikation mit 2 spielerisch erarbeiten |
Ostert es bei euch auch schon?
Bei uns ostert es schon ganz gewaltig. Es ostert? Ja es ostert... zu Weihnachten weihnachtet es sehr, warum soll es dann nicht auch ostern? Das sagte mir neulich eine liebe Kollegin und bezog sich damit auf die Eltern, die schon jetzt eifrig planen wollen, wie wir an der Schule mit den Kindern feiern sollen.
Den Osterhasen kennt in Guatemala kaum ein Kind, aber dadurch, dass wir eine deutsche Auslandsschule sind, ist er zumindest an unserer Schule populär, und es wird gebastelt, Frühstücke geplant (mit kleinen Törtchen mit Fondant Möhrchen - wahre Kunstwerke...), Eier werden bemalt und bestückt (die chinesischen Plastikeier in Straußengröße sind sehr populär) und die Eltern sind extrem kreativ und fleißig, was das Vorbereiten der Osterfeier in der Schule angeht.
Ihr wisst es schon, ich bin kein großer Süßigkeiten Freak, aber ich freue mich trotzdem über den gloriosen Einsatz der Mamis.(Wenn sie nur beim Hausaufgaben checken auch so gewissenhaft wären!) In diesem Jahr kommt sogar ein Kaninchen in die Klasse, und es wird eine Hasengeschichte vorgetragen.
Ich beschränke mich bei meiner Vorbereitung deshalb eher auf die Tage vor dem Osterfest. Da werden wir Gedichte lesen, abschreiben, lernen oder uns selbst eins ausdenken. Ich hab gedacht zu Ostern bietet es sich an, die DaF Schüler mal aus der Sicherheit des Fremdsprachenlehrwerks zu locken. Die Gedichte habe ich dabei mit unseren kürzlich erstellten Ostercliparts so illustriert, dass der Inhalt des Textes durch die Bilder verstärkt wird. Ich werde sie so differenziert einsetzen, dass die Schüler wählen können, welches Gedicht sie nehmen (es gibt vier unterschiedlich lange Gedichte), ob sie es auswendig lernen oder kopieren wollen. Anschließend dürfen sie dann überlegen, ob sie einen Kurzen Text schreiben, oder versuchen selbst ein Elfchen oder einen Reim zu Ostern zu schreiben. Weil das freie Schreiben mit Fremdsprachenschülern in Klasse zwei nicht ganz so einfach ist, werden wir das mit kooperativer Zusammenarbeit versuchen. Falls ihr die Gedichte oder Osterbilder nutzen möchtet findet ihr sie (kostenpflichtig) in meinem Shop beim Lehrermarktplatz.
Wie feiert ihr denn Ostern mit euren Schülern? Gibt es feste Traditionen an euren Schulen? Da bin ich ja mal gespannt!
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| Es ostert in Guatemala und bei dir? - Quelle: pixabay |
Ihr wisst es schon, ich bin kein großer Süßigkeiten Freak, aber ich freue mich trotzdem über den gloriosen Einsatz der Mamis.
Ich beschränke mich bei meiner Vorbereitung deshalb eher auf die Tage vor dem Osterfest. Da werden wir Gedichte lesen, abschreiben, lernen oder uns selbst eins ausdenken. Ich hab gedacht zu Ostern bietet es sich an, die DaF Schüler mal aus der Sicherheit des Fremdsprachenlehrwerks zu locken. Die Gedichte habe ich dabei mit unseren kürzlich erstellten Ostercliparts so illustriert, dass der Inhalt des Textes durch die Bilder verstärkt wird. Ich werde sie so differenziert einsetzen, dass die Schüler wählen können, welches Gedicht sie nehmen (es gibt vier unterschiedlich lange Gedichte), ob sie es auswendig lernen oder kopieren wollen. Anschließend dürfen sie dann überlegen, ob sie einen Kurzen Text schreiben, oder versuchen selbst ein Elfchen oder einen Reim zu Ostern zu schreiben. Weil das freie Schreiben mit Fremdsprachenschülern in Klasse zwei nicht ganz so einfach ist, werden wir das mit kooperativer Zusammenarbeit versuchen. Falls ihr die Gedichte oder Osterbilder nutzen möchtet findet ihr sie (kostenpflichtig) in meinem Shop beim Lehrermarktplatz.
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| Illustrierte Gedichte auch für Schüler mit Deutsch als Fremdsprache |
Wie feiert ihr denn Ostern mit euren Schülern? Gibt es feste Traditionen an euren Schulen? Da bin ich ja mal gespannt!
Das Valentinstagsdebakel - oder wie der Tag heute ganz mies anfing...
Also neulich hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass ich den Valentinstag nicht besonders mag. Die Schokolade und Bonbons sind zwar lecker, aber machen den Schulalltag doch ganz schön anstrengend.
Heute hatte ich, wie auch neulich schon geschrieben, mit den Eltern ein Frühstück für die Klasse geplant und danach wollte ich dann eigentlich ein paar Gruppenspiele spielen, über Freundschaft sprechen (wir arbeiten ja nun schon zwei Wochen an dem Thema, wie ich meine Freundschaften stärken kann), ein Valentinstags Sudoku spielen und den Tag mit den Briefen der Eltern ausklingen lassen.
Aber leider kam alles anders und ich muss feststellen, dass es noch schlimmere Grundschulmomente gibt, als Wackelzähne oder Läuse...
Wir hatten gerade mit meiner Teamkollegin das gesunde Frühstücksbuffet eröffnet und vier oder fünf Kinder hatten sich schon bedient, als das sechste Kind in der Reihe sich völlig ohne Vorwarnung übergeben musste. Eine riesige Lache - in drei Kaskaden - direkt vors Buffet.
Nach zehn Jahren nehme ich sowas immer noch nicht gelassen. Aber dafür mit mehr Fassung als beim ersten Mal...Alles läuft viel automatisierter... bekleckertes Kind evakuieren, Händewaschen und zur Krankenstation bringen.
Ein Kind erzählt solange vor der Tafel Witze und KEINER schaut nach hinten (Das ist die Aufforderung).
Auf dem Rückweg von der Krankenstation den Hausmeister anrufen: Putzkolonne alarmieren. Beim Wiedereintritt in die Klasse feststellen: ein Schüler hat doch nach hinten gesehen und musste sich dann in der vorderen Tür der Klasse - auf dem Weg zur Toilette - übergeben.
Also: Klasse evakuieren, durch den Hinterausgang nach draußen aufs Freigelände. Glücklicherweise haben wir einen tollen Spielplatz. Nach 10 Minuten kommt dann eine aufgebrachte Kollegin aus einem anliegenden Klassenzimmer: Wieso ich da während der ersten Stunde draußen Lärm mache... zu der Zeit habe ich immer noch zwei Kinder würgend an einer Mülltonne stehen. Nicht krank nur sehr mitfühlend... Ich probiere kurz das zu erklären, gebe dann auf und setze mich in die Sandkiste.
In der zweiten Stunde haben wir das Frühstück dann fortgesetzt, also die Schüler zumindest...
ich hatte keinen Appetit mehr...
Am Ende lief aber alles Weitere toll. Als Grundschullehrer muss man manchmal halt durch so fiese Momente einfach durch. Aber wenn ich mir dann die vielen lieben Kärtchen, Briefe und Aufmerksamkeiten ansehe, dann denke ich, dass es trotzdem ein toller Tag war!
Aber leider kam alles anders und ich muss feststellen, dass es noch schlimmere Grundschulmomente gibt, als Wackelzähne oder Läuse...
Wir hatten gerade mit meiner Teamkollegin das gesunde Frühstücksbuffet eröffnet und vier oder fünf Kinder hatten sich schon bedient, als das sechste Kind in der Reihe sich völlig ohne Vorwarnung übergeben musste. Eine riesige Lache - in drei Kaskaden - direkt vors Buffet.
Nach zehn Jahren nehme ich sowas immer noch nicht gelassen. Aber dafür mit mehr Fassung als beim ersten Mal...Alles läuft viel automatisierter... bekleckertes Kind evakuieren, Händewaschen und zur Krankenstation bringen.
Ein Kind erzählt solange vor der Tafel Witze und KEINER schaut nach hinten (Das ist die Aufforderung).
Auf dem Rückweg von der Krankenstation den Hausmeister anrufen: Putzkolonne alarmieren. Beim Wiedereintritt in die Klasse feststellen: ein Schüler hat doch nach hinten gesehen und musste sich dann in der vorderen Tür der Klasse - auf dem Weg zur Toilette - übergeben.
Also: Klasse evakuieren, durch den Hinterausgang nach draußen aufs Freigelände. Glücklicherweise haben wir einen tollen Spielplatz. Nach 10 Minuten kommt dann eine aufgebrachte Kollegin aus einem anliegenden Klassenzimmer: Wieso ich da während der ersten Stunde draußen Lärm mache... zu der Zeit habe ich immer noch zwei Kinder würgend an einer Mülltonne stehen. Nicht krank nur sehr mitfühlend... Ich probiere kurz das zu erklären, gebe dann auf und setze mich in die Sandkiste.
In der zweiten Stunde haben wir das Frühstück dann fortgesetzt, also die Schüler zumindest...
ich hatte keinen Appetit mehr...
Am Ende lief aber alles Weitere toll. Als Grundschullehrer muss man manchmal halt durch so fiese Momente einfach durch. Aber wenn ich mir dann die vielen lieben Kärtchen, Briefe und Aufmerksamkeiten ansehe, dann denke ich, dass es trotzdem ein toller Tag war!
Masern Teil 2 - wie die Faust aufs Auge
Nachdem die letzte Woche wie im Flug verging, hatte ich nun endlich etwas Zeit über meine gelungene - wenn auch den Umständen entsprechend unpassende - Unterrichtsvorbereitung nachzudenken:
Ich hatte mir in diesem Jahr überlegt, meine Erstklässler am ersten Schultag nach der Einschulung im Ärztekittel zu überraschen. (Bei uns findet die Einschulungsfeier in der Schule statt, danach kommen die Schüler mit den Schultüten in die Klasse, wir packen gemeinsam die Schultüten aus. Ich erzähle eine Geschichte, danach kommen die Paten aus der Dritten Klasse, verbringen eine Pause mit den neuen Erstklässlern und dann dürfen diese nach Hause. Am nächsten Tag startet dann der Unterricht nach Stundenplan)
Ich hatte mir das so gedacht. Ich komme mit dem Kittel und einem selbstgebastelten Stethoskop in die Klasse: So wie die Spielzeugärztin. Das bringt die Kinder zum Lachen und die erste Spannung legt sich. Dann horche ich mal, ob die Kinder aufgeregt sind... Ich tue so, als könne ich den Herzschlag mit dem Filzstethoskop hören... und stelle fest: Nur 4 Kinder sind aufgeregt, sie brauchen Gummibärchen Vitamine.
Natürlich rufen die anderen dann: Wir sind auch aufgeregt... und sogar meine Team Teach Kollegin gibt zu: Ich bin auch aufgeregt... (es ist ihre erste Erste Klasse, nach 20 Jahren Unterricht in der Mittelstufe). Also bekommen alle ein paar Fruchtgummi-Vitamine.
Die Stimmung ist fröhlich und die Kinder arbeiten klasse mit.
Am Ende des ersten Tages bekommen alle ein Sternchen auf die Stirn: Hier in Guatemala gibt es so einen Spruch: wenn du gut in der Schule bist, bekommst du ein Sternchen auf die Stirn. Und kleine Kinder bekommen beim Arzt auch einen Sticker.
Ich habe glückliche Kinder und glückliche Eltern am Dienstag:
Am Mittwoch besprechen wir, was ein gang zum Arzt und zur Schule gemeinsam haben: Bei beidem will man besser werden. (Auf Spanisch ist es sogar das gleiche Verb: mejorar), nur das Schule viel cooler ist, weil man auch Freunde trifft, sich nicht mies fühlt und fürs besser werden lernen muss, aber keine Spritze bekommt, oder bittere Medizin nehmen muss.
Wir besprechen auch, dass manche Ärzte ganz unsauber schreiben und man die Schrift so nicht gut lesen kann... Das passt gut, denn ich habe für die Kinder einen Bleistift mit Schreiblernhilfe vorbereitet, damit sie den Bleistift von Anfang an gut greifen.
Für den Donnerstag habe ich ein Spritzen-Lesezeichen mit dem Namen der Kinder vorbereitet, damit sie in ihrem Hausaufgabenheft die Seite schnell finden. Doch zum Austeilen kam ich nicht, weil wir so viel Spaß bei den Kennenlernspielen hatten, dass uns die Zeit nur so davon flog. Besonders das durch den Reifen kletter Spiel machte meiner Gruppe viel Freude.
Naja und ihr ahnt es... als ich am Freitag die Lesezeichen Spritzen in die Hausaufgabenhefte kleben will, da kommen die Masern und die Weltgesundheitsorganisation dazwischen.
Am Samstag werden ca. 80 Prozent der Schulgemeinschaft geimpft... und am Montag, da gab es dann meine Lesezeichen... Die Eltern meinen jetzt, ich hätte das geplant mit den Masern...aber nein, das ist nur das ganz normale Grundschullehreralltagschaos! Egal wie gut man plant, manchmal kommt es einfach anders...
Ich hatte mir in diesem Jahr überlegt, meine Erstklässler am ersten Schultag nach der Einschulung im Ärztekittel zu überraschen. (Bei uns findet die Einschulungsfeier in der Schule statt, danach kommen die Schüler mit den Schultüten in die Klasse, wir packen gemeinsam die Schultüten aus. Ich erzähle eine Geschichte, danach kommen die Paten aus der Dritten Klasse, verbringen eine Pause mit den neuen Erstklässlern und dann dürfen diese nach Hause. Am nächsten Tag startet dann der Unterricht nach Stundenplan)
Ich hatte mir das so gedacht. Ich komme mit dem Kittel und einem selbstgebastelten Stethoskop in die Klasse: So wie die Spielzeugärztin. Das bringt die Kinder zum Lachen und die erste Spannung legt sich. Dann horche ich mal, ob die Kinder aufgeregt sind... Ich tue so, als könne ich den Herzschlag mit dem Filzstethoskop hören... und stelle fest: Nur 4 Kinder sind aufgeregt, sie brauchen Gummibärchen Vitamine.
Natürlich rufen die anderen dann: Wir sind auch aufgeregt... und sogar meine Team Teach Kollegin gibt zu: Ich bin auch aufgeregt... (es ist ihre erste Erste Klasse, nach 20 Jahren Unterricht in der Mittelstufe). Also bekommen alle ein paar Fruchtgummi-Vitamine.
Die Stimmung ist fröhlich und die Kinder arbeiten klasse mit.
Am Ende des ersten Tages bekommen alle ein Sternchen auf die Stirn: Hier in Guatemala gibt es so einen Spruch: wenn du gut in der Schule bist, bekommst du ein Sternchen auf die Stirn. Und kleine Kinder bekommen beim Arzt auch einen Sticker.
Ich habe glückliche Kinder und glückliche Eltern am Dienstag:
Am Mittwoch besprechen wir, was ein gang zum Arzt und zur Schule gemeinsam haben: Bei beidem will man besser werden. (Auf Spanisch ist es sogar das gleiche Verb: mejorar), nur das Schule viel cooler ist, weil man auch Freunde trifft, sich nicht mies fühlt und fürs besser werden lernen muss, aber keine Spritze bekommt, oder bittere Medizin nehmen muss.
Wir besprechen auch, dass manche Ärzte ganz unsauber schreiben und man die Schrift so nicht gut lesen kann... Das passt gut, denn ich habe für die Kinder einen Bleistift mit Schreiblernhilfe vorbereitet, damit sie den Bleistift von Anfang an gut greifen.
Für den Donnerstag habe ich ein Spritzen-Lesezeichen mit dem Namen der Kinder vorbereitet, damit sie in ihrem Hausaufgabenheft die Seite schnell finden. Doch zum Austeilen kam ich nicht, weil wir so viel Spaß bei den Kennenlernspielen hatten, dass uns die Zeit nur so davon flog. Besonders das durch den Reifen kletter Spiel machte meiner Gruppe viel Freude.
Naja und ihr ahnt es... als ich am Freitag die Lesezeichen Spritzen in die Hausaufgabenhefte kleben will, da kommen die Masern und die Weltgesundheitsorganisation dazwischen.
Am Samstag werden ca. 80 Prozent der Schulgemeinschaft geimpft... und am Montag, da gab es dann meine Lesezeichen... Die Eltern meinen jetzt, ich hätte das geplant mit den Masern...aber nein, das ist nur das ganz normale Grundschullehreralltagschaos! Egal wie gut man plant, manchmal kommt es einfach anders...
Transparenz...
Der saß neulich am Fenster meiner zweiten Klasse. Ich kenn mich zwar nicht aus, was das für ein Schmetterling sein könnte, aber ich wollte ihn trotzdem mit euch teilen. Liebe Grüße aus Mittelamerika!
Verrückte Socken Freitag....
Eines meiner Lieblingsprojekte um Gemeinschaftsgefühl und die Freude der Kinder zu stärken, ist der "verrückte Socken Freitag". Alle Kinder dürfen mit zwei verschiedenen Socken zur Schule kommen. Das fällt kaum auf, ist unser "Geheimnis" und selbst, wenn es mal jemand vergisst, gibt es immer noch kreative Notlösungen.
Ich komme am Freitag außerdem immer in meinem "Drachen T-Shirt". Das habe ich von Eltern bekommen, letztes Jahr. Es ist handgenäht und hat meinen Namen und den Klassendrachen drauf...Wenn die Kinder das T-Shirt sehen, wissen sie sofort: Heute gehen die Klassendrachen mit nach Hause...wir haben zwei, einen für die Jungen, einen für die Mädchen.
Am Sportfest-Freitag musste ich allerdings das offizielle Sportfest-T-Shirt tragen... da sagten die Kinder sofort: Hey...heute bist du falsch angezogen. Aber natürlich hatte ich den Drachen drunter :) Sonst wär es ja nicht Freitag gewesen!
Ich lasse euch mal den Tipp da: Wenn ihr eine schwierige Klasse habt, mit lauten und wilden Kindern, dann zieht sie mit einer lustigen Gemeinschaftsaktion auf eure Seite.
Ich meine klar, man braucht klare Regeln, damit die Schüler wissen, was sie vom Lehrer erwarten können, aber ich habe festgestellt, dass man viel mehr erreicht, wenn man nicht nur der schimpfende Lehrer, sondern auch der nette Freund ist, mit dem man auch mal Quatsch machen kann.
Und gerade nach den ersten Wochen, die manchmal hart sein können, tut dann so eine spaßige Aktion wie der verrückte Socken Freitag gut.
Ich komme am Freitag außerdem immer in meinem "Drachen T-Shirt". Das habe ich von Eltern bekommen, letztes Jahr. Es ist handgenäht und hat meinen Namen und den Klassendrachen drauf...Wenn die Kinder das T-Shirt sehen, wissen sie sofort: Heute gehen die Klassendrachen mit nach Hause...wir haben zwei, einen für die Jungen, einen für die Mädchen.
Am Sportfest-Freitag musste ich allerdings das offizielle Sportfest-T-Shirt tragen... da sagten die Kinder sofort: Hey...heute bist du falsch angezogen. Aber natürlich hatte ich den Drachen drunter :) Sonst wär es ja nicht Freitag gewesen!
Ich lasse euch mal den Tipp da: Wenn ihr eine schwierige Klasse habt, mit lauten und wilden Kindern, dann zieht sie mit einer lustigen Gemeinschaftsaktion auf eure Seite.
Ich meine klar, man braucht klare Regeln, damit die Schüler wissen, was sie vom Lehrer erwarten können, aber ich habe festgestellt, dass man viel mehr erreicht, wenn man nicht nur der schimpfende Lehrer, sondern auch der nette Freund ist, mit dem man auch mal Quatsch machen kann.
Und gerade nach den ersten Wochen, die manchmal hart sein können, tut dann so eine spaßige Aktion wie der verrückte Socken Freitag gut.
Sportfest...
Ich bin unsportlich ohne Ende. Mein Asthma hilft auch nicht, daran irgendwas zu tun. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr auf unser großes Sportfest. Meine Erstklässler konnten zwar noch nicht teilnehmen. Für sie gibt es in ein paar Wochen ein Mini-Sportfest...aber von Klasse 2-12 waren alle mit Freude und Motivation dabei! Unsere 12. Klässler als Helfer...es ist ihr letztes Sportfest, bevor es raus in die große, weite Welt geht... und einige werden nostalgisch...und ich auch...das ist das erste Jahr, dass ich sehe, wie meine ehemals kleinen Grundschulmäuse, als stattliche junge Männer und Frauen ins Leben hinausgeschickt werden...
Schon komisch, wenn vom Kindergarten bis zum Abi alles unter einem Dach ist... und die Jahre vergehen...und dann sind die Kleinen auf einmal groß...Wahnsinn!
Schon komisch, wenn vom Kindergarten bis zum Abi alles unter einem Dach ist... und die Jahre vergehen...und dann sind die Kleinen auf einmal groß...Wahnsinn!
Kleine Überflieger!
Wer kennt das nicht: sprechen in einer Fremdsprache fühlt sich am Anfang komisch an. Viele Schüler, ob klein oder groß, sind deshalb am Anfang scheu und trauen sich nicht zu sprechen, vielleicht aus Angst for Fehlern.
Als Motivations-Hilfe habe ich mir deshalb überlegt (also eigentlich hat Herr Müller
überlegt), dass ich für die Kinder, die schon gerne etwas sagen und auch die diejenigen, die sich noch nicht trauen, eine extra Motivation brauche. Neben Förderplan und Punktsystem wollten wir etwas dynamisches haben.
Wir haben kleine Flieger aus Wäscheklammern gebastelt, die nun in unserem interaktiven Fensterbild von Wolke zu Wolke der Sonne entgegen fliegen. Und zwar immer dann, wenn sich ein Schüler einfach mal so traut, Deutsch zu sprechen (nicht als fachliche Antwort, sondern im Unterricht mit einem Mitschüler, oder weil er auf die Toilette möchte oder ähnliches)
Wer es bis zur Sonne schafft, bekommt einen kleinen Preis...einen Bleistift oder ein Bonbon aus unserer Schatzruhe.
Start frei: Ab Montag fliegen wir los!
Die Wolken und die Sonne haben meine Erstklässler selbst geprickelt.
Als Motivations-Hilfe habe ich mir deshalb überlegt (also eigentlich hat Herr Müller
überlegt), dass ich für die Kinder, die schon gerne etwas sagen und auch die diejenigen, die sich noch nicht trauen, eine extra Motivation brauche. Neben Förderplan und Punktsystem wollten wir etwas dynamisches haben.
Wir haben kleine Flieger aus Wäscheklammern gebastelt, die nun in unserem interaktiven Fensterbild von Wolke zu Wolke der Sonne entgegen fliegen. Und zwar immer dann, wenn sich ein Schüler einfach mal so traut, Deutsch zu sprechen (nicht als fachliche Antwort, sondern im Unterricht mit einem Mitschüler, oder weil er auf die Toilette möchte oder ähnliches)
Wer es bis zur Sonne schafft, bekommt einen kleinen Preis...einen Bleistift oder ein Bonbon aus unserer Schatzruhe.
Start frei: Ab Montag fliegen wir los!
Die Wolken und die Sonne haben meine Erstklässler selbst geprickelt.
Differenzierung im Unterricht - aber wie?
Bei uns steht das Thema Binnendifferenzierung zur Zeit im Vordergrund. Nicht nur, weil demnächst die BLI ansteht, sondern auch, weil es Sinn macht, für verschiedene Lerner, unterschiedliche Methoden etc. anzubieten.
Aber manchmal klingt das so verlockend... wir differenzieren... und dann fragt man sich, ja wie soll das eigentlich gehen?
Also als einen fächerübergreifenden Vorschlag haben wir Differenzierungsschachteln in Ampelfarben herstellen lassen. Jedes Klassenzimmer bekommt ein Set. Und ich finde diese Holzkästen sind wirklich schick geworden
Alle Lehrer können dann Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbieten. Grün = einfach. Gelb = normal, die meisten Kinder sollten das schaffen. Rot = hier wird es knifflig, Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad.
Gleichzeitig kann man die Schachteln auch zur Evaluation einsetzen. Wie war ein bestimmter Arbeitsauftrag für dich? Die Schüler legen die Arbeitsblätter in die entsprechende Kiste, oder stellen sich neben die entsprechend farbige Kiste...
Aber so richtig zufrieden bin ich noch nicht.
Was macht ihr denn so im Rahmen der Differenzierung in der Grundschule? Freue mich über neue Ideen...
Aber manchmal klingt das so verlockend... wir differenzieren... und dann fragt man sich, ja wie soll das eigentlich gehen?
Also als einen fächerübergreifenden Vorschlag haben wir Differenzierungsschachteln in Ampelfarben herstellen lassen. Jedes Klassenzimmer bekommt ein Set. Und ich finde diese Holzkästen sind wirklich schick geworden
Alle Lehrer können dann Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbieten. Grün = einfach. Gelb = normal, die meisten Kinder sollten das schaffen. Rot = hier wird es knifflig, Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad.
Gleichzeitig kann man die Schachteln auch zur Evaluation einsetzen. Wie war ein bestimmter Arbeitsauftrag für dich? Die Schüler legen die Arbeitsblätter in die entsprechende Kiste, oder stellen sich neben die entsprechend farbige Kiste...
Aber so richtig zufrieden bin ich noch nicht.
Was macht ihr denn so im Rahmen der Differenzierung in der Grundschule? Freue mich über neue Ideen...
Meine Wortschatzbox
Weil ich mal gefragt wurde, wie ich meine Bildkarten aufbewahre, zeig ich euch heute Stolz unsere neuen Wortschatzboxen. Wir haben von unserer Schul-Tischlerei für alle Klassen solche Kisten herstellen lassen. Und nun kann jeder Lehrer, die Karten, die er aktuell braucht dort hineinstellen.
Bei uns ist es ja so, dass der Großteil der Schüler (ca. 90%) Deutsch nicht als Muttersprache haben. Das heißt, dass wir in allen Fächern auch Spracharbeit und Wortschatzarbeit betreiben müssen.
Ohne sprachsensiblen Kunst, Sport, Musik, Mathe oder Sachunterricht hätten die Schüler sonst kaum eine Chance Deutsch zu lernen. Reiner Sprachunterricht reicht einfach nicht aus. Denn schließlich sollen meine Grundschüler in ein paar Jahren ein Deutsches Abitur schaffen.
Deshalb mache ich also Bildkarten zu allen möglichen Themen. Und in jedem Unterricht werden ein paar Minuten der Zeit für Wortschatzarbeit und Sprachspiele eingesetzt.
Mittlerweile stehen schon viele Pakete mit Bildkarten zur Verfügung. Davon einige gratis und andere günstig in meinem Shop im Lehrermarktplatz.
Günstige Bildkarten beim Lehrermarktplatz:
Raupe Nimmersatt (neu)
Haustiere
Meine Familie
Mein Haustier: der Hund
Mathematik Wortschatz 1/2
Mathematik Operatoren
Im Weltall unterwegs
Schöpfungsgeschichte
Gratis Bildkarten aus dem Drachenstübchen:
Fußball
Kleidung
In der Küche
Schulsachen (alt)
Im Haus
Raupe Nimmersatt (alt)
Verben
Amphibien
Auf dem Bauernhof
Verkehrsmittel
Musikinstrumente
Lebensmittel (gemischt)
Obst
Gemüse
Bei uns ist es ja so, dass der Großteil der Schüler (ca. 90%) Deutsch nicht als Muttersprache haben. Das heißt, dass wir in allen Fächern auch Spracharbeit und Wortschatzarbeit betreiben müssen.
Ohne sprachsensiblen Kunst, Sport, Musik, Mathe oder Sachunterricht hätten die Schüler sonst kaum eine Chance Deutsch zu lernen. Reiner Sprachunterricht reicht einfach nicht aus. Denn schließlich sollen meine Grundschüler in ein paar Jahren ein Deutsches Abitur schaffen.
Deshalb mache ich also Bildkarten zu allen möglichen Themen. Und in jedem Unterricht werden ein paar Minuten der Zeit für Wortschatzarbeit und Sprachspiele eingesetzt.
Mittlerweile stehen schon viele Pakete mit Bildkarten zur Verfügung. Davon einige gratis und andere günstig in meinem Shop im Lehrermarktplatz.
Günstige Bildkarten beim Lehrermarktplatz:
Raupe Nimmersatt (neu)
Haustiere
Meine Familie
Mein Haustier: der Hund
Mathematik Wortschatz 1/2
Mathematik Operatoren
Im Weltall unterwegs
Schöpfungsgeschichte
Gratis Bildkarten aus dem Drachenstübchen:
Fußball
Kleidung
In der Küche
Schulsachen (alt)
Im Haus
Raupe Nimmersatt (alt)
Verben
Amphibien
Auf dem Bauernhof
Verkehrsmittel
Musikinstrumente
Lebensmittel (gemischt)
Obst
Gemüse
Klassenkalender für das Schuljahr 2017 / 2018
Pünktlich zum neuen Schuljahr habe ich in Zusammenarbeit mit der Malerin Sonja Mengkowski einen Klassenkalender erstellt. Dieser enthält Ausschnitte ihrer wunderschönen und märchenhaften Illustrationen und beinhaltet neben den monatlichen Kalender Blättern auch noch Platz um wichtige Termine zu notieren...wer kennt das nicht...vor lauter Stress mal wieder einen Geburtstag vergessen, oder einen Konferenztermin?
Den Kalender gibt es komplett und gratis zum downloaden:
bei teacherspayteachers
oder beim Lehrermarktplatz
Wer die kompletten Bilder kennenlernen möchte findet diese auf Sonjas Webseite http://sonja-mengkowski.de.
Den Kalender gibt es komplett und gratis zum downloaden:
bei teacherspayteachers
oder beim Lehrermarktplatz
Wer die kompletten Bilder kennenlernen möchte findet diese auf Sonjas Webseite http://sonja-mengkowski.de.
Hoffentlich regnet es bald mal wieder...
Das zweite Halbjahr hat gerade begonnen, und wir sind eigentlich mitten in der Regenzeit.
Deshalb hatte ich mir auch für die Fenster, diese bunten Regenschirmchen ausgedacht.
Zur Zeit gibt es aber eine Zwischentrockenzeit. Sie wird Canicula genannt und dauert etwa 2 Wochen. Und ich mag die Canicula, weil sich die Straßen nicht jeden Nachmittag, wenn ich nach Hause fahren möchte, in wilde Bäche verwandeln...Die Schüler mögen diese Trockenphase auch...der Fußballplatz ist nicht dauernd matschig und man kann in jeder Pause draußen spielen...Aber es gibt immer jemanden, der anders denkt.
Ein Schüler sagte, während ich die Schirmchen am Fenster aufhängte: "Weißt du, hoffentlich regnet es bald mal wieder. Ich möchte so gerne sehen, wie die Regenschirme mit richtigem Regen aussehen."
Regenschirm, prickeln, Chinapapier, Wachspapier, Fensterbilder, Grundschulalltag, Grundschulkunst
#glücklichgrundschullehrerzusein
Prickelvorlage zum für feuchte Herbsttage.
Deshalb hatte ich mir auch für die Fenster, diese bunten Regenschirmchen ausgedacht.
Zur Zeit gibt es aber eine Zwischentrockenzeit. Sie wird Canicula genannt und dauert etwa 2 Wochen. Und ich mag die Canicula, weil sich die Straßen nicht jeden Nachmittag, wenn ich nach Hause fahren möchte, in wilde Bäche verwandeln...Die Schüler mögen diese Trockenphase auch...der Fußballplatz ist nicht dauernd matschig und man kann in jeder Pause draußen spielen...Aber es gibt immer jemanden, der anders denkt.
Ein Schüler sagte, während ich die Schirmchen am Fenster aufhängte: "Weißt du, hoffentlich regnet es bald mal wieder. Ich möchte so gerne sehen, wie die Regenschirme mit richtigem Regen aussehen."
Regenschirm, prickeln, Chinapapier, Wachspapier, Fensterbilder, Grundschulalltag, Grundschulkunst
#glücklichgrundschullehrerzusein
Prickelvorlage zum für feuchte Herbsttage.
Vor einiger Zeit...
wurde ich eingeladen die Software "Sag es auf Deutsch" zu testen.
Ein interessantes Programm zum Vokabeln lernen, für Grundschüler und Schüler ohne Deutsch als Muttersprache, DaZ und DaF Schüler super geeignet.
Ich würde mir wünschen, dass der kleine Marienkäfer sein Vokabular noch ein wenig erweitert. Meine Schüler sind aber total begeistert. Besonders die Erst- und Zweitklässler die mit der Bedienung am elektronischen Whiteboard oder der Einzelstation prima allein klarkommen. Es gibt verschieden Lernspiele, zum Lesen, Hören und Merken, die den Schülern viel Spaß bereiten. Schön ist auch, dass die Kinder als Kleingruppen an einer elektronischen Tafel gemeinsam Spielen und sich unterstützen können.
Für Freunde des digitalen Übens sicherlich ein praktisches Programm.
Zu finden unter Sag es auf Deutsch
Ein interessantes Programm zum Vokabeln lernen, für Grundschüler und Schüler ohne Deutsch als Muttersprache, DaZ und DaF Schüler super geeignet.
Ich würde mir wünschen, dass der kleine Marienkäfer sein Vokabular noch ein wenig erweitert. Meine Schüler sind aber total begeistert. Besonders die Erst- und Zweitklässler die mit der Bedienung am elektronischen Whiteboard oder der Einzelstation prima allein klarkommen. Es gibt verschieden Lernspiele, zum Lesen, Hören und Merken, die den Schülern viel Spaß bereiten. Schön ist auch, dass die Kinder als Kleingruppen an einer elektronischen Tafel gemeinsam Spielen und sich unterstützen können.
Für Freunde des digitalen Übens sicherlich ein praktisches Programm.
Zu finden unter Sag es auf Deutsch
Neues aus dem Drachenstuebchen...
Lange herrschte hier nun Schweigen...das soll nun aufgeklärt werden:
Wir erwarten ein Drachenbaby... Schlüpfdatum soll im Oktober sein... Naja, also und da waren dann drei Monate in denen ich jede Schultoilette, jeden Mülleimer persönlich kennengelernt habe... drei Monate die widererwartend angenehm und ruhig waren und nun zum Schluss...
Ach, was soll ich sagen, 2x bin ich in der Bibliothek stecken geblieben... die Schultoiletten sind lang nicht alle schwangerschaftstauglich... Bei manchen muss man olympische Gymnastik anwenden...
Aber es wird jeden Tag spannender :) Auch für die Kinder.
Ein Junge aus Klasse zwei sagte neulich zu mir:
"Hast du ein Foto von deiner Tochter?"
Ich: "Nein, sie ist doch noch in meinem Bauch..."
Er: "Du willst mir sagen, dass du noch nie beim Frauenarzt warst, und noch kein Foto bekommen hast?"
Ich: "ähm, ja doch, so ein Foto gibt es schon."
Er: "Ich habe gestern mit meinem Vater gesprochen und er meint, dass es gut ist, wenn die Männer etwas älter sind als die Frauen... und da dachte ich... ich bin doch nur 7 Jahre älter..."
So ein Glück haben wohl nur Grundschullehrerinnen :)
Wir erwarten ein Drachenbaby... Schlüpfdatum soll im Oktober sein... Naja, also und da waren dann drei Monate in denen ich jede Schultoilette, jeden Mülleimer persönlich kennengelernt habe... drei Monate die widererwartend angenehm und ruhig waren und nun zum Schluss...
Ach, was soll ich sagen, 2x bin ich in der Bibliothek stecken geblieben... die Schultoiletten sind lang nicht alle schwangerschaftstauglich... Bei manchen muss man olympische Gymnastik anwenden...
Aber es wird jeden Tag spannender :) Auch für die Kinder.
Ein Junge aus Klasse zwei sagte neulich zu mir:
"Hast du ein Foto von deiner Tochter?"
Ich: "Nein, sie ist doch noch in meinem Bauch..."
Er: "Du willst mir sagen, dass du noch nie beim Frauenarzt warst, und noch kein Foto bekommen hast?"
Ich: "ähm, ja doch, so ein Foto gibt es schon."
Er: "Ich habe gestern mit meinem Vater gesprochen und er meint, dass es gut ist, wenn die Männer etwas älter sind als die Frauen... und da dachte ich... ich bin doch nur 7 Jahre älter..."
So ein Glück haben wohl nur Grundschullehrerinnen :)
Verstärkerpläne oder warum ich kein Freund von Vereinheitlichung bin
Wir Lehrer sind ja alle irgendwie eigen. Jeder hat seine Stärken und Vorlieben. Und - ähnlich wie bei den Schülern - fällt es uns manchmal schwer uns zu einigen...
Naja, gelobt sei deshalb unser neues Verstärker / Prämiensystem, das wir an der Tafel anwenden.
Gleiches Prinzip, aber jeder kann sich aussuchen, wie er es in seiner Klasse gestaltet.
Welche Verstärkersysteme benutzt ihr denn in der Grundschule? Und wie setzt ihr sie um?
Naja, gelobt sei deshalb unser neues Verstärker / Prämiensystem, das wir an der Tafel anwenden.
Gleiches Prinzip, aber jeder kann sich aussuchen, wie er es in seiner Klasse gestaltet.
Welche Verstärkersysteme benutzt ihr denn in der Grundschule? Und wie setzt ihr sie um?
Warum arbeitet man eigentlich in Guatemala
Manchmal werde ich gefragt, warum ich in einem Land wie Guatemala arbeite. Es gibt Orte, die sicherer sind, Orte die mehr zu bieten haben, Orte an denen man Schnee hat und Schi fahren kann, Orte bei denen das Meer um die Ecke ist und man in der Mittagspause surfen kann.
Und dann gibt es Guatemala. Und hier braucht man eine Stunde ans Meer, der Stadtverkehr ist mies...
Warum arbeitet man dann also in Guatemala? Aus meiner Sicht, weil es ein märchenhaftes Land mit vielen Möglichkeiten ist. Es gibt Berge, Meer, Mayakultur, angenehmes Wetter und immer frisches Obst und Gemüse. Ananas kommen hier nicht aus der Dose und Mangos sind süß und saftig...
Und außerdem gibt es Drachenberge... also manche sagen auch Vulkane dazu.
Daran wollte ich euch einfach mal teilhaben lassen.
Vor ein paar Tagen waren einige Kollegen auf dem Acatenango Vulkan. Dieser liegt gleich neben dem Fuego - dem Feuer Vulkan... Danke Herr Müller und Viktor für das Foto.
Und dann gibt es Guatemala. Und hier braucht man eine Stunde ans Meer, der Stadtverkehr ist mies...
Warum arbeitet man dann also in Guatemala? Aus meiner Sicht, weil es ein märchenhaftes Land mit vielen Möglichkeiten ist. Es gibt Berge, Meer, Mayakultur, angenehmes Wetter und immer frisches Obst und Gemüse. Ananas kommen hier nicht aus der Dose und Mangos sind süß und saftig...
Und außerdem gibt es Drachenberge... also manche sagen auch Vulkane dazu.
Daran wollte ich euch einfach mal teilhaben lassen.
Vor ein paar Tagen waren einige Kollegen auf dem Acatenango Vulkan. Dieser liegt gleich neben dem Fuego - dem Feuer Vulkan... Danke Herr Müller und Viktor für das Foto.
Das schönste Geschenk der Welt
für eine Lehrerin ist es wohl, wenn sie das Gefühl hat, die Kinder haben etwas gelernt, sind glücklich und gesund und nehmen etwas Wertvolles mit in die nächste Klasse.
Nun ist es bei uns so, dass wir immer nach zwei Jahren die Lehrer der Grundschulklassen wechseln. Also hieß es gestern für meine Zweitklässler und mich: Abschied nehmen...
Ich hatte ein kleines Süßigkeiten Säckchen für die Kinder vorbereitet und auch ein Abschiedsfrühstück war organisiert. Meine Vorstellung war, dass wir die drei Stunden, des Schultages so nutzen würden:
1. Stunde: Frühstück und Tafelspiele
2. Stunde: Acto Civivo... Hier in Guatemala trifft sich die gesamte Schule im Freilufttheater, um bei einem feierlichen Akt den Schuljahresanfang, oder eben auch das Schuljahresende zu feiern.
3. Stunde: Zeugnisübergabe und Süßigkeitensäckchen verteilen, ausserdem die Sporturkunden für die Sportskanonen und gut...
Meine Kinder hatten den Tag aber anders geplant.
Als ich zur ersten Stunde zu meiner Klasse kam, war der Gang leer. Kein Schüler da. Ich laufe zum Vertretungsplan, Klassenlehrerunterricht steht da. Ich bin die Klassenlehrerin...und es fahren ja auch nie alle 28 Kinder verfrüht in die Ferien. Ich laufe zurück, ich sehe wie die Klassentür einen kleinen Spalt geöffnet wird und dann schnell zuschlägt. Ich höre nur: "Vorsicht! Sie kooommmmt!" und ein lautes WUMPS!
Ich gehe also hin, öffne meine Klasse und alle Kinder sitzen perfekt auf ihrem Platz, jeder mit einer Rose in der Hand, das Frühstücksbuffet haben die Kinder schon aufgebaut, ganz allein....
Auf meinem Platz liegt eine Karte: Danke, du hast mir so fiele Zahlen beigebracht!
Ich muss zugeben, da standen mir schon fast die Tränen in den Augen.
Und dann kommt Johann. Er sagt, wir machen eine Reihe und geben Frau Klenke die "rosas". Die Klasse folgt seinem Ruf. Kira sagt: Und jetzt machen wir Frühstück...Auf meinen Lehrertisch passt vor Blumen kein Tellerchen mehr... macht nichts... Ich bin total überwältigt.
2. Stunde - der feierliche Akt verläuft super: Die Hymnen werden gesungen, die Sportler werden geehrt, die Schulband spielt ein Lied und die besten Schüler bekommen vom Klassenlehrer ein Buch überreicht...Meine Schülerin bekommt einen Band gesammelter Kurzgeschichten von Michael Ende. Ich sage auf Spanisch: "Ich hoffe die Geschichten gefallen dir, mir haben sie als Kind viel Freude gemacht." Und das Mädchen antwortet:"Ich habe das Buch geliebt, dass du mir letztes Jahr geschenkt hast!" Es war "Wie der Kater Zorbas der kleinen Möwe das fliegen beibrachte!" von Luis Selpúlveda. Und schon wieder standen mir die Tränen in den Augen.
3. Stunde: Ich verteile die Schokotütchen, die Zeugnisse und die Sporturkunden. Dann leite ich die Verabschiedung ein, gratuliere, dass alle nun Drittklässler sind und Nicholas sagt, aber Frau (die Kinder meinen Frau sei gleichzusetzen mit Lehrerin), wir haben auch noch was für dich.
Er gibt mir eine Plastiktüte...
Ich schaue vorsichtig rein: Es sieht aus wie zusammengerollte Kissenbezüge. Ich packe aus. Daniela ruft: Wir haben das alles für dich gebastelt. Nur zusammengenäht haben es die Mamas....
Meine Kinder haben mir 6 Platzuntersetzer genäht, mit allen Themen die ihnen von der ersten und zweiten Klasse gefallen haben. Sie haben gemalt, genäht, gebastelt: Raupen und Schmetterlinge, Elmar Elefanten und Monsterchen, Matheaufgaben, Jahresbäume und allerhand mehr.
So ein fantastisches Jahresende hatte ich wohl noch nie...
Und dann kullerten mir doch die Tränen, aber das macht ja nichts, wenn es Freudentränen sind.
Das schönste Tafelbild
Also Herr Müller und ich waren sehr überrascht, wie viele Leser abgestimmt hatten. Aber nun hat mich vor ein paar Tagen eine Email erreicht und sehr glücklich gemacht. Ich meine, klar, wenn man so einen Blog schreibt, dann denkt man schon, dass der ein oder andere Leser die Ideen aufnimmt und umsetzt... aber wenn man dann ein Foto davon sieht, dann klopft einem das Herz schon schneller.
Also, das schönste Tafelbild zum Thema Wald hat wohl Paula mit ihren Kindern aus der Seiteneinstiegsklasse entwickelt. Paula unterrichtet in ihrer Klasse Kinder aus 9 Nationen (Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Mazedonien, Italien, Aserbaidschan, Jordanien, Afghanistan und Syrien.) im Alter von 7 bis 11. Und ich darf euch hier das Ergebnis präsentieren :)
Herzlichen Dank, liebe Paula, für dein Foto und deine Rückmeldung, die mich sehr erfreut hat. Ich wünsche Dir mit deinen Seiteneinsteigern weiterhin ganz viel Spaß beim Deutsch lernen!
Also, das schönste Tafelbild zum Thema Wald hat wohl Paula mit ihren Kindern aus der Seiteneinstiegsklasse entwickelt. Paula unterrichtet in ihrer Klasse Kinder aus 9 Nationen (Griechenland, Bulgarien,
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| Paulas Bild |
Herzlichen Dank, liebe Paula, für dein Foto und deine Rückmeldung, die mich sehr erfreut hat. Ich wünsche Dir mit deinen Seiteneinsteigern weiterhin ganz viel Spaß beim Deutsch lernen!
Unser kleiner Mercadito...
... war ein voller Erfolg. Ich habe, glaube ich, einen Sonnenstich, aber die Kinder haben alle Oktopusse verkauft. In Rekordzeit. Und was besonders schön zu sehen war: Das gegen den Strom schwimmen (siehe hier) hat sich auf alle Fälle gelohnt.
In der letzten Woche hatten wir 197 Oktopusse hergestellt. Dann kamen meine Zweitklässler gestern auf die Idee, dass sie ja den anderen Kindern auch Bastelunterricht geben könnten. Auf den letzten Drücker bereiteten wir gestern 15 Oktopus Bausätze vor. Diese waren innerhalb von 15 Minuten verbraucht. Die Oktopusse waren so ein Renner, das selbst die Kids aus der Mittel- Und Oberstufe begeistert am Bastelkurs meiner kleinen Zweitklässler teilgenommen haben...Gott sei Dank konnten wir noch ca. 60 weitere Seiten Filz auftreiben und so noch viel mehr Oktopus-Bastelstunden erteilen!
Ich kann Oktopusse basteln also wirklich weiter empfehlen. Ein Projekt bei dem auch Kinder, die sonst nicht die Leistungsspitzen sind, zeigen was sie gelernt haben und auch das Gefühl bekommen, dass sie was richtig Tolles können :)
In der letzten Woche hatten wir 197 Oktopusse hergestellt. Dann kamen meine Zweitklässler gestern auf die Idee, dass sie ja den anderen Kindern auch Bastelunterricht geben könnten. Auf den letzten Drücker bereiteten wir gestern 15 Oktopus Bausätze vor. Diese waren innerhalb von 15 Minuten verbraucht. Die Oktopusse waren so ein Renner, das selbst die Kids aus der Mittel- Und Oberstufe begeistert am Bastelkurs meiner kleinen Zweitklässler teilgenommen haben...Gott sei Dank konnten wir noch ca. 60 weitere Seiten Filz auftreiben und so noch viel mehr Oktopus-Bastelstunden erteilen!
Ich kann Oktopusse basteln also wirklich weiter empfehlen. Ein Projekt bei dem auch Kinder, die sonst nicht die Leistungsspitzen sind, zeigen was sie gelernt haben und auch das Gefühl bekommen, dass sie was richtig Tolles können :)
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