Unser Regenbogenfisch Projekt

In den letzten zwei Wochen haben wir in der ersten Klasse das Thema Freundschaft und Verhalten behandelt.
Im Faustlos-Unterricht ging es um Gefühle. Im Spanisch-Unterricht um Freundschaft.
Im Deutschunterricht lasen wir passend dazu das Kinderbuch "Der Regenbogenfisch" von Markus Pfister.
Und ich dachte mir, wo das Schuljahr jetzt bei uns langsam zu Ende geht, wage ich mich mal an ein Lapbook heran.
Ich hatte im Vorfeld schon allerlei Erfahrungen mit größeren Schülern und fertigen Lapbooks gesammelt. Aber ein eigenes hergestellt hatte ich noch nie und auch mit einer ersten Klasse hatte ich noch Keines ausprobiert.

Ich erstellte also verschiedene "Bauteile" und damit dann eine Vorlage, damit die Schüler sehen könnten, wo und wie die einzelnen Elemente unterkommen könnten. Und dann ließ ich den Schülern freien Lauf.

Der Stundenaufbau war etwa wie folgt jeden Tag:

1. Begrüßung und "Wie geht es dir und warum?" Runde mit 3-4 Schülern.
2. Vokabelblitz-Spiel
3. Kurze Erklärung der Aufgaben
4. Arbeitsphase zu Aufgaben aus dem Lapbook
5. Aufräumen und Reflexion




Und nach knapp 10 Schultagen hatten die Schüler ihre Lapbooks dann fertig (Fotos sind von Tag 5 und 6).
Ich bin verdammt stolz auf meine Erstis, denn sie haben wirklich sehr selbständig an den Aufgaben gearbeitet, sich oft gegenseitig unterstützt, und auch wenn es laut, wuselig und manchmal etwas chaotisch war, haben mich ihre fertigen Lapbooks beeindruckt.

Meine Vorlage gibt es beim Lehrermarktplatz (in diesem Fall kostenpflichtig). Aber mehr als Werbung fürs Material zu machen, möchte ich zum Arbeiten mit freien Aufgaben ermutigen. Beim Lapbook mussten die Kinder lesen, schreiben, malen, kleben, falten, ordnen, gestalten, nachdenken, reflektieren... und das haben sie alles mit Spaß und viel Motivation gemacht.

Bin froh, dass ich das nun schon in Klasse eins ausprobiert habe und glaube, dass ich sowas noch viel öfter versuchen möchte.

Gratis zum Regenbogenfisch: Bildkarten in Schülergröße.



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